Die Bewertung schildert einen Besuch, der so bei Ihnen nicht stattgefunden haben kann: ein Gericht, das Sie nicht führen, eine Abteilung, die es hier nicht gibt, ein Parkhaus, das woanders steht. Der Verfasser war irgendwo, nur nicht bei Ihnen.
Wie es dazu kommt
Am häufigsten bei ähnlichen Namen am selben Ort. Zwei Betriebe mit demselben Wort im Namen, ein paar Straßen auseinander, und die Karte schlägt den falschen vor.
Ebenso häufig bei Filialen. Wer in einer Kette schlecht bedient wurde, sucht später den Namen und bewertet den ersten Treffer, nicht den Standort, an dem er war.
Und nach einem Umzug oder einer Übernahme. Das Profil bleibt bestehen, der Betrieb dahinter ist ein anderer, und alte Erfahrungen landen bei den neuen Inhabern.
Was die Meldung tragfähig macht
Zeigen Sie auf die Stelle im Text, die nicht passt, und schreiben Sie daneben, was hier tatsächlich ist. Nicht: Das war nicht bei uns. Sondern: Der Beitrag nennt eine Tiefgarage, unser Haus hat keine.
Bei Filialen hilft die Angabe, welcher Standort gemeint sein dürfte. Google verschiebt Bewertungen nicht, aber die Zuordnung wird nachvollziehbar, und das ist der halbe Weg.
Der Sonderfall unter einem Dach
Schwieriger wird es, wenn mehrere Betriebe dieselbe Adresse teilen: ein Restaurant im Hotel, eine Praxis im Ärztehaus, ein Laden in der Passage. Google führt dort eigene Einträge, die Besucher unterscheiden sie oft nicht.
Hier hilft der Text meist weniger als die Sache selbst. Wer schreibt, das Zimmer sei laut gewesen, meint das Hotel und nicht das Restaurant darin, auch wenn er keinen Namen nennt. Genau das gehört in die Meldung.
Vorbeugen lässt sich mit eigenen Fotos und einer eigenen Kategorie je Eintrag. Je deutlicher zwei Einträge sich unterscheiden, desto seltener landet eine Erfahrung beim falschen.
Was danach ansteht
Prüfen Sie bei dieser Gelegenheit Ihren eigenen Eintrag. Verwechslungen entstehen auch an unscharfen Angaben: ein Name, der zu allgemein ist, ein Pin, der auf der falschen Straßenseite steht, fehlende Fotos vom Eingang.
Nach einer Übernahme lohnt es sich besonders. Wer den Eintrag klar auf den heutigen Betrieb stellt, bekommt weniger Bewertungen zu einer Zeit, die nicht seine war.
Das Wichtigste
Verwechslungen sind gut zu melden, weil sie sich am Text belegen lassen. Und sie sind ein Hinweis darauf, dass der eigene Eintrag schärfer werden könnte.
Trifft das auf eine Ihrer Bewertungen zu?
Wir sehen uns Ihr Profil kostenlos an und sagen Ihnen, welche Bewertungen Google nach seinen Richtlinien entfernen dürfte.
Diese Texte erklären Googles Richtlinien, nicht die Rechtslage. Löscheule ist kein Rechtsdienstleister im Sinne des § 2 RDG. Wenn Ihr Fall eine juristische Auseinandersetzung ist, brauchen Sie eine Anwältin oder einen Anwalt.
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